Chameleon
ist eine Programmierumgebung, die von Schülern auch ohne Vorkenntnisse sofort genutzt werden kann und die über mehrere Zwischenstufen auf den Einsatz großer Entwicklungsumgebungen vorbereitet. Stets stehen die Inhalte der Informatik im Vordergrund.

Chameleon
unterstützt mehrere gängige Programmiersprachen: C/C++, Java, Pascal
und ist damit in der Schule vielfältig einsetzbar, ohne den Fokus auf eine Sprache zu verengen;

ermöglicht die Programmierung in Nassi-Shneiderman-Diagrammen

und damit ohne Kenntnisse einer Programmiersprache und ihrer Syntax-Eigenheiten
(wobei der Wechsel zur direkten Bearbeitung des Quelltextes jederzeit möglich ist);

vermeidet Syntax-Fehler durch vielfältige Hilfen,
so zeigen Farbkennungen, welche Quelltextteile an der aktuellen Cursorposition eingefügt werden dürfen, unterstützen Wizards die Erstellung des Programmcodes;

schafft Übersicht
durch das automatische Einrücken des Quelltextes oder
durch den Programmablauf im Einzelschrittmodus, der Anfängern bei der Fehlersuche hilft;

bietet bewährte Themenbereiche und verschiedene Schwierigkeitsgrade an:
  • Igel-/Turtle-Grafik-Modus (ähnlich Logo)
  • Roboter-Modus zu Wegeproblemen (s. Kara u.ä.) - Schwerpunkt: Formulierung von Algorithmen
  • Brettspiel-Modus zum Umgang mit Datenstrukturen und Spielstrategien (in Planung)
  • einfacher Konsolen-Modus
  • freie Entwicklungsumgebung für Anfänger ohne sichtbaren Initialisierungscode
  • freie Entwicklungsumgebung für Fortgeschrittene mit sichtbarem Initialisierungscode

Chameleon lenkt beim Programmieren die Aufmerksamkeit auf die Themen und die informatischen Inhalte, weil Syntaxfehler vermieden bzw. gar nicht erst ermöglicht werden.

Chameleon steigert damit die Motivation und Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler erheblich.

Chameleon fördert durch die Unterstützung bei der Fehlersuche die Methoden- und die Selbstkompetenz.

Chameleon ist nicht für die Entwicklung von Programmen gedacht, die außerhalb der Entwicklungs­umgebung ablaufen.